Infos auf einen Blick:


Zu Anfang ein Medizinischer Haftungsausschluss, da ich weder Mediziner, Apotheker oder ähnliches bin:

 

Keine Heilaussagen / Heilversprechen / medizinischer Ratschlag

 

Diese Seite enthält zusammengetragene Informationen und  sind keine Heilaussagen, Heilversprechen oder medizinische Ratschläge und sollen nicht als solche behandelt oder verstanden werden. Jede Anwendung oder Therapie erfolgt auf eigene Gefahr. Die Informationen sind kein Ersatz für die Behandlung oder Diagnosestellung eines Arztes / einer Ärztin oder eines/ einer Heilpraktiker/in.

 

 

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Hier mal ein paar Sachen die ich selber schon probiert habe

 

 

Basepulver:

 

Bei Basepulver handelt es sich einfach nur um ein Mix aus Calcium (2/3) und Magnesium (1/3)

Bei der Kunststoffdose ist ein Dosierlöffel dabei, mit dem ich mir gemixt mit Wasser jeden Früh eine Dosis nach Anleitung verabreiche. So hilft es den Säure/Basenhaushalt in der Waage zu halten, da die meisten Sachen wie zum Beispiel Fleisch, Fisch, Zucker und einige Genußmittel zu einer Übersäuerung des Körpers beitragen, vor allem wenn die Ernährung nicht sonderlich ausgewogen ist. Basepulver gibt es in zig verschiedenen Varianten und von verschiedenen Herstellern. Bei weiteren Fragen einfach eine Mail über Kontakt schreiben.

 

Fazit:

 

Das Basepulver vermag bei mir zwar Schübe nicht gänzlich verhindern, aber ich habe zumindest subjektiv das Gefühl, dass es die Wogen glättet. Soll heißen, die Schübe kommen gefühlt seltener und nicht ganz so schlimm, es beruhigt die Haut. 

 

 

Darmflora / Aufbau

 

Nachdem ich mich von einer Apothekerin (laut eigener Aussage selber Neurodermitikerin - ich hab keine Anzeichen gesehen) beraten lassen habe, habe ich eine 3 monatige Kur mit Präparaten zum gesunden Aufbau der Darmflora gemacht. Auch hier gibt es Unmengen an verschiedenen Mitteln von verschiedenen Herstellern. Bestehend aus lebenden Bakterien hat das Ganze das Ziel, dass sich diese in recht hoher Zahl verabreichten "guten" Darmbakterien im Darm ansiedeln und somit den Darm als "Zentrum der Gesundheit" tatkräftig unterstützen. Die Apothekerin hat mir gerade nach Gebrauch von Antibiotika und Kortison dazu geraten. 

 

Fazit:

Sehr hilfreich dabei: GEDULD !!! des Probanden. Nicht gerade meine Stärke. Ist aber definitiv nichts, wo man den Erfolg von heute auf morgen spüren kann. Ich hab es durchgezogen. Ich kann leider schlecht sagen ob es wirklich etwas gebracht hat, da mein Hautzustand eh einem ständigen Auf und Ab unterliegt und manchmal ohne (für mich) erkennbaren Grund abdriftet und sich auch wieder fängt oder das ich an meinen täglichen Gewohnheiten oder Behandlung der Haut etwas geändert hätte.

 

Heilpraktiker/in

 

Ich habe bei mir in der Nähe eine wirklich engagierte Heilpraktikerin gefunden und wir haben dann in gemeinsamer Absprache einfach experimentiert. Neben Akkupunktur, Schröpfen, Injektionen von Vitamin B12 und einer Behandlung mit medizinischen Blutegeln haben wir einfach durch die Bank mal ausprobiert was und ob mir etwas von diesen Dingen gut tut. 

 

Fazit:

Auch wenn es sich um sehr interessante Ansätze gehandelt hat, vor allem die Blutegelbehandlung war optisch gesehen ein Knüller, hat es bei mir keinen wirklich dauerhaft durchschlagenden Erfolg gebracht. Auch ist bei dieser Variante eine Zusatzversicherung zu empfehlen, die zumindest einen Teil der Behandlungskosten übernimmt, da sich die Krankenkasse (zumindest meine) hier vornehm zurückhält. Selbst wenn eine der oben genannten Behandlungen anschlägt so geht es auf Dauer doch ganz schön ins Geld.

 

TCM - Traditionelle Chinesische Medizin

 

Da sich in meiner Reichweite eine Klinik befindet, die sich mit der TCM beschäftigt, hab ich mich auch auf dieses Gebiet begeben. Mein erster Besuch fand dort jedoch nicht wegen meiner Haut statt sondern wegen einer immer und immer wiederkehrenden Mandelentzündung. Nachdem diese über Wochen und Monate vermehrt immer wieder mit Antibiotika von meinem Hausarzt angegangen wurde und immer wieder kehrte, war dies für mich eine denkbare Alternative. Nachdem ich dort von zwei Allgemeinmedizinern ( die sich nun mit der TCM beschäftigen) eingehend untersucht wurde (Puls und Zungendiagnostik etc.) folgte ein 2 stündiges Gespräch, wo genau erfragt wurde wann die Beschwerden das erste mal auftraten, welche Begleiterscheinungen noch auftraten und so weiter. Dann wurde mir ein Dekokt  verschrieben. Dabei handelt es sich um einen Sud aus abgekochten Kräutern und Heilpflanzen. Von diesem mußte ich dann jeden Tag 50ml des Dekoktes mit 300ml kochendem Wasser mischen und das Gebräu über den Tag in kleinen Schlucken zu mir nehmen. Man mag davon halten was auch immer man will aber nach zwei Monaten waren komplett alle Beschwerden verschwunden und meine Mandeln haben bis heute (sechs Jahre später) keinen Ärger mehr gemacht. Momentan versuche ich durch die gleiche Methode meiner Haut zu Leibe zu Rücken. Auch hier wurde mir wieder ein Dekokt verschrieben, der in einer benachbarten Apotheke gemischt wird. Dieser soll dazu führen Giftstoffe auszuleiten und die äußere Hitze (auf der Haut) wieder in den Körper zu befördern. 

 

Fazit: 

Auch hier kann ich noch nicht alt zu viel dazu sagen, da ich dies erst seit drei Wochen mache. Gefühlt kam es in den ersten Tagen auf jeden Fall zu einer Verschlechterung des Hautbildes. Laut der Ärztin aus der besagten Klinik jedoch nichts ungewöhnliches. Eine Erstverschlimmerung kann auftreten, wenn der Köper anfängt ungewünschte Sachen aus dem Körper auszuleiten. Alles in allem handelt es sich nach der Auffassung der TCM um keine Medizin sondern im übertragenen Sinne um eine Hilfe zur Selbsthilfe für den Körper. Er soll also dazu bewegt werden sich selber wieder ins Gleichgewicht zu bringen. Was mir an diesem Ansatz besonders gut gefällt, ist das ganzheitliche, auf das hier viel Wert gelegt wird. Nebenbei wird man also auch auf seine Ernährung und einige Entspannungstechniken hingewiesen. Sowohl gesunde Ernährung wie auch die besagten Techniken kann man natürlich in der Klinik auch erlernen. Eine Kochschule und Trainer für Tai Chi, Chi Gong und progressive Muskelentspannung stehen einem gegen einen Aufpreis zur Verfügung. Auch hier ist es ratsam eine Zusatzversicherung zu haben, da auch dieses Spiel alles andere als günstig ist. Über weitere Erfolge (oder auch nicht) werde ich mich im Laufe der Behandlung äußern.

 

Zink

 

Als Nahrungsergänzung bekannt um das Immunsystem zu stärken. Sicherlich nichts, was man mal schnell einnimmt und die nächste Stunde gleich eine Verbesserung bemerkt. Eher etwas um es regelmäßig über einen längeren Zeitraum einzunehmen oder in Cremes auf die Haut aufzutragen.

 

Fazit:

Auch hier schwer zu sagen was es genau gebracht hat, da ich mich ja selbst im gleichen Zeitraum ohne Zinkeinnahme als Vergleichsperson bräuchte. Dennoch ein Versuch wert.

 

Schwarzkümmelöl

 

Auch Schwarzkümmelöl kann man sowohl äußerlich wie innerlich anwenden. Es soll die Haut geschmeidig machen, beruhigen und Juckreiz vorbeugen. Eine längere Einnahme und Geduld ist auch hier gefragt. Ich selber habe Schwarzkümmelöl als Kapseln eingenommen. VORSICHT:Bitte auch die Bezugsquellen achten . Es sollte so natürlich wie möglich ohne Zusatzstoffe sein. 

 

Fazit:

Ich habe die Kapseln über drei Wochen eingenommen und danach abgebrochen. Die Einnahme der Kapseln begann ich während eines massiven Schubes. Meine Wärme-Kälte Regulation war in der Zeit ganz schön durcheinander, da große Flächen wie Rücken, Bauch und Beine Entzündet und krebsrot waren. In der Nacht habe ich relativ häufig geschwitzt. Das Schwarzkümmel-"Aroma" hat mein Körper durch den Schweiß natürlich auch mit nach außen befördert. Ich konnte mich schlicht und einfach nicht mehr riechen, da der Schweiß echt intensiv nach Kümmel kümmel riecht. Ich empfand es als sehr unangenehm. 

 

Umschläge mit schwarzem Tee

 

Schwarzen Tee ganz normal mit kochendem Wasser übergießen und ziehen lassen. Nach dem abkühlen mit einer in dem kalten Tee getränkten Kompresse oder einem Lappen auf die roten, entzündeten Hautpartien legen und 5-10 Minuten einwirken lassen. Gleiches spiel kann je nach Belieben wiederholt werden. Ich persönlich nehme beim Aufguss lieber etwas weniger Wasser als bei einer Tasse Tee, dass der Sud intensiver wird. Die Gerbstoffe im Tee sorgen für eine Beruhigung der Haut und einer Linderung des Juckreizes. Bitte unparfümierten Tee nehmen. Bei entzündeten Augenliedern, kann man sich die Teebeutel nach dem Aufguss auch direkt auf die Augen legen. BITTE ERST WENN SIE KALT SIND :-)

 

Fazit:

 

Bei mir wirkt das extrem gut, man merkt sofort nach der Behandlung, dass die Rötung zurückgeht und die Haut nicht mehr spannt.

 

Vitamin B12

 

Vitamin B12 kann man zum Beispiel in einer Creme auf die Haut von Außen auftragen oder sich vom Arzt oder Heilpraktiker spritzen lassen. Ich persönlich habe beides schön machen lassen und lasse mir momentan eine Creme mit B12 in der Apotheke mischen und trage diese auf die entzündeten Stellen auf. 

 

Fazit:

Ich komme mit der Creme sehr gut aus, finde auch, das bei längerer Anwendung die roten Stellen zurückgehen. Gerade in der Anfangszeit der Behandlung kam es bei mir zu einem leichten brennen, was aber relativ schnell wieder nachgelassen hat. Dies ist auch als Nebenwirkung beschrieben. Wenn man sich zu dem Thema im Internet einige berichte durchliest wird man auch hier relativ viele gegensätzliche Meinungen finden. Einfach mal selber erkundigen und dann entscheiden ob man das probieren möchte oder nicht. Wie halt bei allen Mitteln.

 

Ernährung

 

Ein riesiges Thema. Natürlich steht hier der Grundfokus auf einer ausgewogenen Ernährung. Viel Obst und Gemüse. Möglichst unbehandelte und nicht industriell verarbeitete Lebensmittel verwenden.  Zu beachten sind hier natürlich einige Dinge die meiner Erfahrung nach auch mit viel ausprobieren einhergeht und auch hier sind die Zauberwörter wieder GEDULD und KONSEQUENZ. Ich persönlich habe am Anfang meiner Ernährungsumstellung Milch, Eier, Weißmehl, Zucker (so weit wie möglich), Fleisch und Fisch weggelassen. Einige Obstsorten sind dann nach und nach auch noch weggefallen, da ganz offenbar mein Körper die Unverträglichkeitskarte gezückt hat. Einige Apfelsorten und Kiwi sind dabei besonders aufgefallen. Meine Lippen sahen nach dem Genuss einer leckeren reifen Kiwi aus, als hätte ich mir 1 Kilo Silikon reingespritzt.Wer auf was, wie genau reagiert oder auch nicht, muss jeder für sich selber rausfinden. Ich habe die Ernährung während meiner letzten Kortisonbehandlung umgestellt. Normalerweise zeigen sich bei mir sofort wieder Rötungen wenn das Kortison langsam zurückgefahren wird. Diesmal war das anders. Natürlich ist die Haut auch nach dem Kortison wieder anfälliger geworden, auch wieder mehr trocken und auch wieder kleinere rote Stellen aber nicht in dem Maß wie ich es sonst gewohnt war. 

 

Fazit:

Ich denke gerade auf Dauer gesehen ist dies für mich eine sehr effektive Methode der lästigen Spitzen der Entzündungsreaktionen Herr zu werden. Wie sehr sich jeder einzelne allerdings darauf einlässt muss jeder selber entscheiden. Lieb gewonnene Rituale wie der Döner zwischendurch oder mal unbedarft in ein Restaurant gehen und einfach drauf losessen werden da natürlich schwierig, oft empfinde ich das auch noch als sehr nervig. Da man sich aber zwangsläufig mehr mit Ernährung beschäftigt, kann das auch sehr spannend sein. Sehr hilfreich dabei natürlich ein Partner der zumindest in der Anfangszeit mitzieht. Man geht viel bewußter einkaufen und kocht sich Sachen die man vorher nicht kannte oder nicht angerührt hätte. Zumindest ging mir das so. Auch mein Brot backe ich jetzt selber und habe darin fast ein neues Hobby gefunden :-) Auch hier bei Fragen oder Anregungen einfach anschreiben. 

 

 

Trinken

 

Viel trinken jeden Tag. Ungesüßte Kräutertees oder am besten einfach nur Wasser ohne irgendwas, auch ohne Kohlensäure.

 

Fazit:

Ich bekomme sofort die Quittung wenn ich zu wenig trinke. Trockene Haut und rote Stellen kommen umgehend.